FORMOSA

Formosa, drei junge Männer, seit ihrer Bodensee-schulzeit zusammen auf der Bühne, nun in Essen im Ruhrgebiet gelandet, ist eine Band, die sich nicht vor Nacktheit schämt. Bitte was?

 

Ganz richtig, Formosa haben ihre Musik, sie sagen selbst dazu „Hard and Heavy“, ausgezogen.

 

Und während bei ähnlichen Gruppen oft die Devise gilt: höher, pompöser, greller, besinnen sich Formosa zurück auf den Naturzustand, der da lautet:

Eine E-Gitarre, ein Bass, ein Schlagzeug - Musik in Lendenschurz sozusagen.

 

Schon auf den ersten beiden Alben „Tight & Sexy“ (2016) und „Sorry for Being Sexy“ (2018) zeigte die Band, dass sie sich mit wenigen Mitteln einen Ohrwurm-Palast bauen kann, dass gerade die Reduzierung das Größte an ihren Songs ist.

 

Detailverliebt schichten Formosa Snare auf Snare, Riff auf Riff, und es bleibt dabei genug Platz für ungewohnt poppige Hooks.

 

Das nunmehr dritte Studioalbum ist zugleich das erste der Band bei Metalville Records.

 

Dafür haben sie sich in einem Studio in Antwerpen mit Martin Furia (Vanderbuyst, Destruction) verbarrikadiert um ihr bisher bestes Album einzuknüppeln. Mit der Mission, das Gefühl der 80er Jahre, das die drei Jungs nur aus Legenden und Geschichten kennen, wiederzubeleben und in das Jahr 2020 zu transportieren.

 

LINE UP

Nik Bird - bass/vocals

Nik Beer - guitars

Paris Jay - drums

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